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Tipps zur
Teichanlage
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Ein Gartenteich bietet
viel Gestaltungsmöglichkeit!
Vielseitig sind die gestalterischen Möglichkeiten,
einen Garten durch das biologische Element Wasser, auch optisch
zu bereichern.
Vielfältig ist das Angebot, den geplanten
Gartenteich, den eigenen Wünschen anzupassen, sowohl in der Größe
als auch in der Form.
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Zur Größe:
Wer klein
anfangen möchte, dem genügt ein Betonring oder ein altes
Holzfass, eine alte Waschschüssel, eine alte Badewanne oder
neuerdings auch ein wie ein Hochbeet aussehender Terrassenteich.
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Zur Form:
Wer strenge
Formen liebt, der kann auswählen zwischen unterschiedlichsten
Fertigteichmodellen aus hochwertigen glasfaserverstärktem
Kunststoff.
Doch wer lockere, organische, natürliche Formen
bevorzugt und sich nicht durch typisierte Formen und Größen
einschränken lassen möchte, der gräbt sich seinen Teich ganz
individuell (eventuell auch mit Bachlauf) und dichtet den Boden durch Folie oder,
falls
besondere Anforderungen erfüllt sind, mit gestampftem Lehm ab.
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Welcher Platz ist der richtige?
Das "Abenteuer" Teichbau beginnt mit
der Frage nach dem richtigen Platz im Garten.
Alles ist möglich wie in der Natur - also Sonne wie
Schatten. Selbst hohe Bäume in der Nähe sind nicht von
Nachteil, denn ein zeit weiser Schatten in den heißen
Sommermonaten hat auch seinen Vorteil.
Sollten die Baumkronen
bis über den Teich reichen, so ist allerdings im Herbst mit
einem höheren Pflegeaufwand zu rechnen. Es sollte ein Netz
über den Teich gespannt werden um eine zu starke Verschmutzung
und den damit verbunden Nährstoffeintrag durch herabfallende
Blätter und Nadeln zu vermeiden.
Also nochmals: Alles ist möglich.
Doch wollen wir nicht
verschweigen, dass der beste Platz ein sonniger wäre.
Wer häufig
und in Muße seinen Teich genießen möchte, für den ist ein
Sitzplatz direkt am Teich vom Vorteil.
Wer am Wasser Ruhe sucht, sie auch
den Tieren um und im Wasser schenken möchte, der plane den
Teich möglichst weit vom Haus entfernt in einem ruhigen Winkel.
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Jedem Leben seinen Bereich!
Jede Pflanze hat ihren natürlichen
Lebensbereich - nur dieser entspricht ihren Lebensbedingungen
mit den wichtigsten Faktoren Bodenart, von Feuchtigkeit bis
Trockenheit und Licht bis Schatten.
Der natürliche Teich
besteht aus mehreren Lebensbereichen - erst die Summe aus den
Pflanzen aller Lebensbereiche macht eine Teichlandschaft
abwechslungsreich wie schön.
Darum besitzt auch auch ein als
natürlich schön empfundener Gartenteich mehrere Lebensbereiche
bzw. Pflanzzonen.
Jeder Lebensbereich hat seine eigenen
Pflanzgesellschaften.
Die Lebensbereiche eines Gartenteichs
unterscheiden sich vor allem durch ihre Feuchtigkeit oder den
Wasserstand, insgesamt sind es fünf von der Teichmitte bis zur
Gartenzone.
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Die 5 Lebensbereiche (Zonen) im
Gartenteich
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Seerosenzone
mit Schwimmblatt- und Unterwasserpflanzenzone
Mindestwassertiefe 80-70 cm
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Flachwasserzone
ständiger Wasserstand von 40-10 cm
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Sumpfzone
von ca. 10 cm unter der Wasserlinie bis ca. 10
cm. über die Wasserlinie
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Feuchtzone
ständig feuchter Boden, aber kein Wasserstand
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Gartenzone
um den Teich normal-feuchter Gartenboden, da keine
Verbindung zum Wasser des Teiches
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Miniteiche &
Tröge
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Ob Sie viel oder wenig Freude am Wasser im Garten
haben, das ist keine Frage der Größe des Teiches.
Ein halbiertes Holzfass, überlegt bepflanzt,
kann ebensoviel Freude spenden.
Steht so ein Mini-Teich in der Nähe der Terrasse
oder direkt vor dem Fenster, dann ist der Genuss am Wachstum der
Pflanzen oder der Blüten viel intensiver als sonst wo im Garten.
Selbst ein Gartenteich auf dem Dachgarten ist heute kein
technisches Problem.
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Natürlich muss die Pflanzenauswahl der Teichgröße
angepasst sein.
In Trögen bewährt haben sich u. a.
Zwergseerosen.
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