Grünalgen
Über kurz oder lang wird jeder Besitzer eines Gartenteiches
Bekanntschaft mit Algen im Wasser machen.
Verständlich, dass
diese besonders in den ersten Monaten auftreten.
Das eingebrachte,
vorwiegend sterile Wasser wird mit Nährstoffen angereichert,
aber eine nützliche Microfauna hat sich noch nicht gebildet.
Der Pflanzenbewuchs lässt noch zu wünschen übrig:
von einem biologischen Gleichgewicht kann keine Rede sein.
So können sich anfangs im oder auf dem Wasser einzellige
Grünalgen bilden.
Auch in Gewässern der freien Landschaft
ist dies zu beobachten.
Falsch wäre es, das Wasser zu wechseln.
Da wieder Wasser ohne Leben eingebracht wird, dauert es nicht lange
und der Vorgang wiederholt sich.
Geduld ist hier am Platze.
Zwar
können die auf dem Wasser schwimmenden Grünalgen mit einem
Kescher abgefischt werden, ansonsten verschwinden die Grünalgen
nach geraumer Zeit von selbst.
Eingebrachter Schwarztorf kann dabei
von Nutzen sein. Er wird in Säcken gefüllt, eingehängt
oder eingelegt, kann aber auch direkt auf den Bodengrund gebracht
werden.
Zu einem späteren Zeitpunkt, und zwar nur in der warmen
Jahreszeit, zeigen sich Fadenalgen.
Von diesen wird man kaum ganz
loskommen.
Fadenalgen
Wenn sie auch nicht gerade appetitlich aussehen, so zeigen
sie nicht verunreinigtes Wasser an, im Gegenteil: Fadenalgen bedeuten
qualitativ gutes und sauerstoffreiches Wasser.
Typisches Merkmal
der Fadenalge ist, dass sie beim Herausfischen unendlich lang
erscheint.
Sie entwickelt sich besonders gut in nährstoffreichem
Wasser, bei einem pH-Wert von 7 und höher.
Wuchshemmende Maßnahmen
sind: Bodensubstrat nicht überdüngen, Schwarztorf einbringen,
Algen herausfischen und den Teich ausreichend bepflanzen.
Bei Fischbesatz
diesen nicht übermäßig füttern. Weiches Wasser(Regenwasser)
verwenden.
Ein radikales Mittel ist der Einsatz von 'Algenstop'. Zwar sollte
kein Schaden auftreten, wenn man nach Gebrauchsanweisung verfährt,
doch eine häufige Anwendung ist nicht anzuraten.
Der Einsatz
von Filter- und Umlaufpumpen dagegen schadet nicht und ist besonders
bei Fischbesatz von Nutzen.
Auch eine Sauerstoffpumpe hilft günstigere
Bedingungen im Wasser zu schaffen. |